Dr. med. Eleni Kavelara Lodge
Erkennen, wandeln, lehren

Ohrakupunktur

Die Ohrakupunktur wirkt verblüffend schnell, oft sogar noch schneller als die klassische Akupunktur. Sie stellt ein hoch effektives therapeutisches Reflexverfahren dar; besonders geeignet ist sie auch in der (Begleit-)Therapie von Suchtkrankheiten wie Nikotin- und Alkoholabhängigkeit, Erschöpfungszuständen und Angststörungen.

Die Ohroberfläche bildet eine Reflexzone, auf der alle Organe des Körpers abgebildet sind. Die Ohrmuschel ist sozusagen ein körpereigenes Diagnosezentrum sowohl im physischen als auch im psychischen Bereich.

Außerdem kann man weitere Störungen im Körper ausfindig machen, die einen Heilungsprozess verzögern oder sogar ganz verhindern können. Dies sind die sogenannten Störherde, die auf den ersten Blick mit dem eigentlichen Krankheitsbild nichts zu tun haben und von denen der Patient oftmals nichts bemerkt. Diese Herde können jedoch so negativ auf den Körper wirken, dass er eher bereit ist zu erkranken. Auch eine schon bestehende Krankheit wird daran „gehindert“ auf die üblichen Therapien zu reagieren. Dem Körper gelingt es dann nicht die Krankheit zu überwinden.

Die Behandlung geschieht durch Stechen von Nadeln in die notwendigen Punkte am Ohr. Kleine Kinder werden üblicherweise nicht gestochen, sondern mit dem Lasergerät an den betroffenen Ohrpunkten bestrahlt. Alle Reize oder Signale, die durch Ohrakupunktur ausgelöst werden, gelangen über das Zwischenhirn zu den zugehörigen Körperteilen, die die Kommandos – eben weil sie vom Gehirn kommen – strikt befolgen. Die Ohrakupunktur bedient sich also stets der Steuerzentrale des Menschen, des Gehirns. Aufgrund der kurzen Reflexwege zwischen der Ohrmuschel und den Schmerzzentren des Gehirns ist die Ohrakupunktur besonders wirksam bei Schmerzzuständen und psychosomatischen Beschwerden.